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Zertifizierungen nur noch gemäß ISO 50001:2018 möglich. Die Übergangsfrist läuft ab.

Seit dem 21. Februar 2020 dürfen Zertifizierungen nur noch gemäß der DIN EN ISO 50001:2018 durchgeführt werden. Das gilt gleichermaßen für Überwachungs- und Rezertifizierungsaudits.

 

Audits nach der DIN EN ISO 50001:2011 sind jetzt nicht länger zulässig. Gültige Zertifikate nach eben dieser Norm laufen am 20. August 2021 ab. Dann nämlich endet die von International Accreditation Forum (IAF) festgelegte dreijährige Übergangsfrist. Zeit sich darum zu kümmern.

Die wesentlichen Änderungen gegenüber der alten Norm liegen zum einen in der sogenannten High-Level-Structure (HLS). Die Struktur, die bereits seit Jahren in anderen ISO-Management-Normen Anwendung findet, gilt auch in der ISO 50001:2018. Damit soll die Kompatibilität mit anderen Managementnormen gewährleistet werden. Zudem ist die Rolle der obersten Managementebene gestärkt. Darüber hinaus müssen die Energieleistungskennzahlen (EnPIs) und die dazu gehörigen energetischen Ausgangsbasen (EnB) normalisiert werden. Bei der Berechnung dieser werden Änderungen relevanter Variablen und statischer Faktoren berücksichtigt. Ziel ist eine Vergleichbarkeit der Daten. Nicht zuletzt muss die ständige Verbesserung der energiebezogenen Leistung durch die normalisierten EnPIs und EnB nachgewiesen werden.

Bei Ihnen steht ein Audit bzw. Zertifizierung an? Um einen einwandfreien Übergang sicherzustellen und unnötigem Zeitdruck vorzubeugen, beginnen Sie jetzt schon mit den Vorbereitungen. Für mehr Infos, fragen Sie gern bei uns an.

 

Olaf.walter@smarten.de

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