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Stromversorger sind sich beim Thema Smart Meter für alle nicht einig.

Die Energieversorger sind sich nicht einig, ob sie alle Haushalte in Deutschland
mit einem intelligenten Stromzähler ausstatten wollen. Das hat eine Umfrage der
„Zeitung für kommunale Wirtschaft“ (ZfK) bei Stadtwerken und Kommunen ergeben.

Demnach haben sich knapp 40 Prozent der fast 1600 Befragten dafür ausgesprochen,
die mit dem Internet verbundenen Zähler flächendeckend einzuführen. Etwa 37 Prozent
sind dafür, die Smart Meter genannten Geräte nur bei Haushalten mit einem hohen
Stromverbrauch einzusetzen. Die übrigen rund 23 Prozent haben in dieser Frage keine Position bezogen.

Intelligente Stromzähler gelten als wichtiger Baustein für die Digitalisierung
der Energieversorgung in Deutschland. Sie sollen helfen, Stromnachfrage und
Stromerzeugung besser in Einklang zu bringen. Dazu verbinden sie Erzeuger,
Netzbetreiber und Verbraucher über das Internet miteinander. Möglich sind dadurch
etwa variable Stromtarife, bei denen der Preis in nachfrageschwachen Zeiten niedriger
als zu Verbrauchsspitzen ist.

Seit Februar 2020 müssen die Stromversorger Kunden mit einem Jahresverbrauch von mehr als
6000 Kilowattstunden nach und nach einen digitalen Zähler mit Kommunikationseinheit einbauen.
Dafür können sie ihnen bis zu 100 Euro im Jahr in Rechnung stellen.

Aber auch bei einem niedrigeren Verbrauch dürfen sie ein Smart Meter installieren.
Hier liegen die Preisobergrenzen zwischen 23 und 60 Euro. Die Verbraucherzentralen
haben aber erheblich Zweifel, dass die Stromkunden diese Kosten durch einen niedrigeren
Verbrauch einsparen können.

 

 

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