SMARTENBlog

Müssen müssen, oder dürfen dürfen.

Unser Kollege Herr Falkenstern schickte uns dieser Tage die Mail der Firma WIL Langenberg GmbH (aus 42499 Hückeswagen). Diese kleine Mail wurde an Kunden und Lieferanten geschickt. Ein schönes Beispiel, wie man mit diesen Zeiten auch umgehen kann:

Welche Überraschung. Vor zwei Wochen auf dem Weg zum Bäcker treffe ich zufällig Marie.

Ach wie schön, was für ein Zufall denke ich – und umarme sie stürmisch.

„Hey, Marie. Schon lange nicht mehr gesehen. Das freut mich aber. Wie geht es Dir?“

Marie schon zwei Schritte an mir vorbei, ruft hektisch: „Du, ich freue mich auch- aber ich muss ganz schnell einkaufen. Wir telefonieren.“ Sagt sie und ist weg.

Hm, schade, denke ich.

Hätte sie denn nicht mal zwei Minuten Zeit gehabt. Das Geschäft ist von 7:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Ja, wir haben viele Termine, sind auf dem Sprung.

Dann ist so eine kurze Unterhaltung auch wirklich ein Zeiträuber.

Puh, mich schüttelt es, wenn ich das lese, will ich diesen Satz so stehen lassen?

Ist eine Begegnung mit einem Menschen ein Zeiträuber?

Ja, wir sind alle am Rennen und in Eile.

Was wir alles müssen.

Nun ist das erst mal Vergangenheit.

Jetzt ist uns allen viel Zeit auferlegt worden,  wir müssen nur noch wenig.

Ja, wir müssen uns und andere schützen, müssen Abstand halten.

Aber wir dürfen uns jetzt aufs Dürfen konzentrieren.

Ich freue mich, wenn ich wieder arbeiten darf.

Ich möchte nicht wieder in den alten Trott verfallen und alles müssen müssen.

Freuen wir uns gemeinsam darauf wieder müssen zu dürfen…

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesunde Woche.

Sie haben auch eine Idee? Schreiben Sie uns: olaf.walter@smarten.de

Hinterlasse einen Kommentar