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Können Netzbetreiber bald private E-Ladestationen und Wärmepumpen anzapfen?

Wenn es zu wenig Strom gibt, sollen Netzbetreiber künftig auf private Stromquellen zugreifen können. Doch dagegen regt sich Widerstand.
Wie tief darf ein Stromnetzbetreiber ins energetische Leben der Bürger eingreifen, um die Energiewende voranzubringen und zugleich das Netz stabil zu halten? Darüber schwelt ein Expertenstreit. Im Brennpunkt steht die Idee der „Spitzenglättung“, die zwei Beratungsunternehmen im Auftrag der Bundesregierung erdacht haben.
Sie sieht vor, dass Netzbetreiber künftig direkt auf private Ladestationen für Elektroautos und auf elektrische Wärmepumpen von Wohnhäusern zugreifen und sie täglich für ein bis zwei Stunden abschalten dürfen. Das soll helfen, den Übergang vom Kohle- und Atomstrom zu Ökostrom zu bewältigen, ohne dass die naturgemäß unstete Stromeinspeisung aus Wind- und Solarparks das Netz durcheinanderbringt.
Die Sache ist bereits ziemlich konkret: Das Bundeswirtschaftsministerium möchte neue Regeln für die netzdienliche Verbrauchsflexibilität in ein Gesetz gießen, konkret per Änderung des Paragrafen 14 a des Energiewirtschaftsgesetzes. Die Neuregelung soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Grundlage wäre das von den Beratungsunternehmen Ernst & Young und BET entwickelte Spitzenglättungsmodell.

Mehr gibt esd hier:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/aenderung-des-energiewirtschaftsgesetzes-koennen-netzbetreiber-bald-private-e-ladestationund-waermepumpen-anzapfen/25939708.html

 

 

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