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Initiative Energieeffizienz-und Klimaschutz-Netzwerke Teil 2

 

Die erste Phase der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke von Dezember 2014 bis Dezember 2020 hat die
Vorteile der Netzwerke bestätigt und sie als erfolgreiches Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz
und Senkung der Treibhausgasemissionen etabliert. Ihr Engagement bei der Unterstützung zur Gründung von
weiteren Netzwerken möchten Bundesregierung und Wirtschaft gemeinsam fortsetzen.Der Fokus der Netzwerkinitiative
liegt weiterhin auf der Steigerung der Energieeffizienz. Das inhaltliche Spektrum soll in der zweiten
Phase aber erweitert werden, sodass auch Themen im Gesamtkontext der Energiewende sowie Klimaschutzund
Nachhaltigkeitstärker berücksichtigt werden. Netzwerke können daher zusätzlich auch ein CO2-Minderungsziel
melden.Die unterzeichnenden Verbände und Organisationen sagen zu, die Verbreitung von Energieeffizienz-und
Klimaschutz-Netzwerken bei den Unternehmen über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung nach Kräften aktiv
zu fördern, unter anderem auch,indem sie als Initiatoren von Netzwerken mittelbar oder unmittelbar
zum Erfolg der gemeinsamen Initiative beitragen.Sie planen für die Aktivitäten rund um die Initiative
angemessene Personalressourcen ein. Die Bundesregierung sagt ihrerseits zu, die Wirtschaft bei diesen
Bemühungen über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung tatkräftig und sichtbar zu unterstützen.
Beide Seiten sind sich einig, dass es sich um eine gemeinsame Initiative handelt. Dies machen sie auch bei der
Kommunikation nach außen deutlich. Sie sind sich ebenfalls einig, dass die Initiative Energieeffizienz-und
Klimaschutz-Netzwerke ausschließlich auf freiwilliger Basis erfolgt.Gemeinsames Ziel von Bundesregierung und
Wirtschaft ist die Initiierung und Durchführung von rund 300 bis 350 neuen Energieeffizienz-und Klimaschutz-Netzwerken ab
Ende 2025. Damit leistet diese Netzwerk-initiative einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klima-und energiepolitischen
Ziele der Bundesrepublik Deutschland, zu dem jährlich ein Monitoring stattfindet.Die Bundesregierung geht auf Basis
bisheriger Erfahrungen mit bestehenden oder bereits abgeschlossenen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland
davon aus, dass die Initiierung und Durchführung von 300 bis 350 zusätzlichen Netzwerken zu Einsparungen zwischen
9 bis 11 Terawattstunden Endenergie bzw. 5 bis 6 Mio. Tonnen Treibhausgas-Emissionen führen kann.Die unterzeichnenden
Verbände und Organisationen der Wirtschaft verweisen darauf, dass Hemmnisse für die Netzwerkidee,etwa durch neue
ordnungsrechtliche Vorgaben,zu vermeiden sind.
Die Erreichung der Ziele der Initiative wird zudem durch Kooperationspartner unterstützt, welche über die
gesamte Laufzeit der Vereinbarung die Verbreitung von Energieeffizienz-und Klimaschutz-Netzwerken
insbesondere auf regionaler Ebene fördern und regionale Aktivitäten rund um die Netzwerke koordinieren.
Die Laufzeit dieser Vereinbarung beginnt am 1.Januar 2021 und endet zum 31.Dezember 2025.
Die Netzwerk-vereinbarung sowie ihre Anlagen können während dieser Laufzeit durch einstimmigen
Beschluss der Träger ergänzt, neuen Erkenntnissen angepasst und entsprechend geändert werdenn.

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