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Gründe für die Einführung eines Energiemanagements. Teil 1

Ein betriebliches Energiemanagement hat das Ziel, Energieverbräuche und -kosten in einemUnternehmen systematisch zu erfassen, die energiebezogene Leistung kontinuierlich zu verbessern und damit die Energiekosten nachhaltig zu senken. Allein durch die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS)und die daraus abgeleiteten nicht-investiven Maßnahmen lassen sich in der Regel Einsparungen beim Energieverbrauch von bis zu zehn Prozent erzielen.
Investive Maßnahmen, die auf Basis eines Energiemanagements umgesetzt werden, können zusätzlich
bis zu 25 Prozent Einsparungen erbringen.Die Vorteile des betrieblichen Energiemanagements:
Systematische Erfassung und Überwachung von Energieverbräuchen und -kosten.
Transparenz der Energiekosten und Energieverbräuche in den verschiedenen Produktionsbereichen
und Abteilungen.Verursachergerechte Zuordnung und Abrechnung der Energiekosten. Signifikante Änderungen im Energieverbrauch in einzelnen Bereichen schnell zu erkennen und darauf zu reagieren. Erfüllung der gesetzlichen Pflicht gemäß EED Art. 8 Energieaudits.
Verbesserung der Anlagentechnik, Investition in innovative und zukunftsfähige Technologien.
Sensibilisierung der Mitarbeiter bezüglich Energieeffizienz und Klimaschutz.

Die Grundidee eines EnMS ist – wie auch bei anderen Managementsystemen –
die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen auf Basis eines sich wiederholenden Zyklus.
Dieser besteht aus den Phasen:

  • Planung (PLAN): Ausgehend von einer ersten Analyse und Bewertung des
    Energieeinsatzes und Energieverbrauchs werden Ziele gesetzt und Aktionspläne zu deren
    Erreichung entwickelt
  • Umsetzung (DO): Die Aktionspläne werden umgesetzt, energierelevante Abläufe geplant,
    Verantwortlichkeiten festgelegt, Mitarbeiter geschult:
  • Überprüfung (CHECK): Die Wirksamkeit der Umsetzung wird überprüft.
  • Verbesserung (ACT): Auf Grundlage der Überprüfungsergebnisse werden ggf. Korrekturen eingeleitet.
    Teil 2 folgt.

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