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Gepresste Luft ist teure Energie. Stromsparen bei der Druckluft. Teil 1

Von 29. Juli 2020Juli 31st, 2020Keine Kommentare

Druckluft-Anlagen finden im Bereich Energieeffizienz wenig Beachtung. Zu Unrecht,
denn Druckluft ist eine der teuersten Energieformen.

Druckluft-Anlagen verlieren auf ver­schiedenen Wegen Energie: Durch undichte Stellen,
also etwa defekte Ventile oder Rohre und – vor allem bei großen Anlagen – durch
ungenutzte Wärmeentwicklung. Aber auch ineffektive Druckluftgeräte, Verunreinigungen,
Anschlussfehler und mangelhafte Kompressoren-Regelung können für schlechte Energieeffizienz und
dadurch für hohe Energiekosten sorgen.

Was mag Druckluft schon kosten, wird sich so manch einer schon gefragt haben.
Natürlich kostet die Luft selber nichts – aller­dings ist die benötigte elektrische Energie
umso teurer: Strom-Arbeits­kraft ist viermal so teuer wie die von Gas oder Öl. Es gilt also immer:
Je öfter ein Kompressor anspringen muss, um gleichmäßigen Druck im Luft­system zu halten, desto teurer ist Druckluft am Ende.
Wärmenutzung: Kosten senken mit Druckluft

Große Kompressoranlagen, wie sie in der Industrie und gelegentlich auch im Handwerk benutzt werden,
erzeugen eine beachtliche Menge Wärme. Spätestens im Winter lässt sich diese Abwärme sehr sinnvoll einsetzen:
Sie kann die Gebäudeheizung kostenlos unterstützen. Mehr zu Abwärme-Nutzung
Anteil und Energieeinsparungsmöglichkeiten bei Druckluft:

Wovon hängt es ab, wie viel Energie ein Unternehmen bei der Druckluft sparen kann?

Zum einen natürlich von der Art des Unternehmens: In einer großen Industriehalle
wird mehr Druckluft benötigt und die Rohrwege sind länger als in einer HandwerkerWerkstatt.
Zum anderen spielen allgemeine Faktoren eine Rolle:

  • Alter und Bauart des Leitungsnetzes und der Kompressoren
    Nutzung der Druckluft
  • Endgeräte-Art

 

Morgen mehr in Teil 2

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