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Der Umgang mit Energie wird durch Messungen ehrlicher

By November 20, 2017 Februar 7th, 2018 No Comments

Wenn es bei einem Vortrag sehr still ist, und alle interessiert auf den Referenten blicken, handelt es sich um ein spannendes Thema, das anschaulich vorgestellt wird. So war es auch bei der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Bäderstädte Schleswig-Holstein. Als Smarten‘s Vertriebsmitarbeiter und Projektkoordinator Metin Mirza das Wort ergriff und das Messkonzept von Smarten erläuterte, herrschte konzentrierte Ruhe.

Ergänzt wurden seine Ausführungen von Thomas Hahn, Stadtwerke Lemgo, der seine Messungen mit der Smarten-Technologie im Lemgoer Schwimmbad präsentierte.
Der Gemeinschaftsvortrag brachte für die rund 40 Teilnehmer interessante Erkenntnisse aus der Praxis für die Praxis. Das Ergebnis: In Lemgo wurden durch präzise Echtzeitmessungen zum Beispiel im Saunabereich, Bad und Bistro bisher unbemerkte Einsparpotenziale und technisch ineffiziente Strukturen festgestellt. So konnte nachgewiesen werden, dass durch späteres Einschalten einer Panoramasauna sowie einen optimierten Verbrauch über Nacht und an den Wochenenden nennenswert Strom eingespart wird.
„Beeindruckt waren die Teilnehmer vor allem von der Messtechnik und der übersichtlichen Visualisierung aller Messwerte, zumal der Erfolg der Messungen in Lemgo konkret in verbrauchten Kilowattstunden und dafür hinterlegten Kosten aufgezeigt wurde“, sagt Metin Mirza. Nach dem Vortrag stellten die Teilnehmer viele Fragen und diskutierten engagiert über vergleichbare Situationen in ihren Bädern. Besonders Michael Weilandt von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. betonte die Wichtigkeit von Strommessungen für den zeitgemäßen, nachhaltig umweltverträglichen und verantwortungsvollen Betrieb von Bädern. Metin Mirza zieht ein positives Fazit seines Vortrags: „Unsere Messungen objektivieren die Verbräuche und machen den Umgang mit Energie ehrlicher“, betont er. „Selbst wenn im Einzelfall das Einsparpotential gegebenenfalls einmal nicht so hoch sein sollte, schaffen Messungen doch eine Faktenlage, mit der sich beim Energiemanagement sinnvoll arbeiten lässt.“

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