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Der Industrie droht bei den Stromkosten der Corona-Schock Teil 1

Das Geschäft vieler Unternehmen bricht ein. Sie könnten damit unter bestimmte
Schwellenwerte rutschen und Privilegien bei den Stromkosten verlieren.
Umsatzeinbrüche, Liquiditätsprobleme, unterbrochene Lieferketten –
die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in vielen Unternehmen deutlich zu spüren.
Zusätzliche Probleme zeichnen sich ab.

In der Energiepolitik schaukele sich ein gefährliches Problem mit gravierenden
Folgen nicht nur für große energieintensive Unternehmen, sondern auch für viele solcher
Mittelständler auf, die schon jetzt gefährlich am Kostenlimit agieren.

Unternehmer haben dabei vor allem die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) im Blick.
Sie befreit Unternehmen aus energieintensiven Branchen unter bestimmten Voraussetzungen von einem
großen Teil der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Doch diese Befreiung steht in vielen Unternehmen auf der Kippe.
Ein Corona-bedingter Produktionsrückgang kann dazu führen, dass ein Unternehmen die Besondere Ausgleichsregelung  nicht mehr in Anspruch nehmen kann.
Es sind verschiedene Fallkonstellationen denkbar. Wenn etwa an einer Abnahmestelle der Mindeststromverbrauch von einer  Gigawattstunde knapp unterschritten wird, fällt die Regelung mindestens für diese Abnahmestelle weg. Die finanziellen Einbußen seien empfindlich.
Der plötzliche Verlust der BesAR würde für viele den finalen Schlag bedeuten.
Die Politik müsse daher dringend Vorkehrungen treffen, um allein durch höhere Gewalt verursachte Schieflagen zu vermeiden.

Teil 2 folgt  morgen.

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