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Der Elbtunnel zeigt, wie es der Wirtschaft geht.

Der Elbtunnel.

Der Bau des Tunnels begann 1968 und am 10. Januar 1975 wurde die neue Elbunterquerung von Bundeskanzler Helmut Schmidt mit einem Volksfest eröffnet, an dem 600.000 Menschen teilnahmen. Bei einer Gesamtlänge von 3.325 m liegen 1.056 m unter dem Flussbett und 2.813 m sind geschlossene Tunnelstrecke. Mit dem Bau der vierten Tunnelröhre wurden die 160 m der nördlichen Rasterstrecke völlig überdeckt. Bei mittlerem Tidehochwasser befindet er sich 28 m unter der Wasseroberfläche. Im Strombereich wurde der Tunnel mit acht Tunnelelementen mit einem Gewicht von jeweils 46.000 t hergestellt. Die Elemente, je 132 m lang, 41,7 m breit und 8,4 m hoch, wurden in Stahlbeton im zu diesem Zweck abgedämmten und leergepumpten Maakenwerder Hafen vorgefertigt

Wer jeden Morgen über die A7 durch diesen Tunnel fahren muss, ob nach Norden oder nach Süden, weiß um die täglichen Warteschlangen vor jeder der vier Röhren. In den letzten Monaten, seit Corona, gab es keinen Stau vor dem Tunnel. Zu viele Arbeitnehmer saßen im Homeoffice und sorgten für eine freie A7 in beide Richtungen. Heute morgen gab es sechs Kilometer Stau in Richtung Norden vor dem Tunnel. Vier Kilometer weniger als gewöhnlich, aber es nimmt zu. Offensichtlich ist der Stau vor dem Tunnel ein wunderbarer Indikator für den Zustand der Wirtschaft und Beschäftigung. Der Stau nimmt zu, der Wirtschaft scheint es besser zu gehen. Der Elbtunnel zeigt uns die Wahrheit.

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